Bern und Umgebung Blog

2. Februar 2014

Gymnasium Kirchenfeld: Mädchengruppe mit Knabe

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Das Gymnasium Kirchenfeld ist von durchaus imposantem Bau. Rechts und links der Treppe, die zum Vorplatz führt, finden sich je drei Statuen. Drei sitzend, drei stehend – alle nackt. Diese wurden von Karl Geiser zwischen 1926 und 1938 geschaffen.

Unklar bleibt, warum sich auf einer Seite nur Statuen männlichen Geschlechts (soweit Statuen ein Geschlecht haben können) finden, während auf der anderen Seite die Geschlechter gemischt sind. Noch erstaunlicher ist, dass die gemischte Gruppe „Mädchengruppe“ genannt wird.

OptimistInnen dürften dahinter ein subversives Infragestellen traditioneller Geschlechternormen vermuten, PessimistInnen eher latente Frauenfeindlichkeit. Merkwürdig bleibt’s so oder so.

12. Januar 2014

Belle Époque

Nicht das Hotel.

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Aarbergerhof, von-Werdt-Passage, Kinos, Jack’s (Schweizerhof), gekachelte Werbung und das Hotel Innere Enge.

5. Januar 2014

Low Budget Propaganda: Kleben, Kleistern, Kritzeln

Vom Kleber bis zum grossformatigen Plakat gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die eigene Botschaft an die Menschen zu bringen. Mit ein wenig Glück und geschickter Platzierung sogar mit dauerhafter Wirkung.

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Vegan – Was sonst?, Nein zu Rassismus, von Weitem: Muster, JA! eh – Scho!, Gewalt gegen Frauen ist, wenn die Frau „selbst schuld“ ist, wenn sie vergewaltigt wird – 25. November, Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen.

Einen Kleber-Post gab’s hier schonmal.

12. Februar 2012

Graffiti: The Best Things in Life

The best things in life aren’t things…

Zudem:

7. August 2011

Schützenmuseum

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Das Schützenmuseum in Bern befindet sich zwischen dem historischen und dem naturhistorischen Museum. Aus dieser Tatsache lässt sich vielleicht ein Teil der etwas merkwürdig anmutende Fassade erklären:

Mit den drei Sandsteinköpfen (einer davon im Bild oben) gelingt es dem Schützenmuseum in einmaliger Weise, wehrhafte Schützengeschichte mit ausgestopften Tierkopftrophäen zu kombinieren.

Auf dem anderen Teil ist ein Wandgemälde aufgemalt, das die Schützengeschichte in einer etwas konventionelleren, wenn auch nicht weniger humoristischen Art aufzeigt. Zwei Männer mit Schnauz scheinen beide die Schweizerfahne halten zu wollen, wofür sie auch gerade zu prädestiniert sind. Denn beide tragen keine Waffe und hätten also durchaus noch eine Hand frei. Alle anderen sind dagegen bewaffnet: vom Hausmeister mit dem blauen Overall bis zum Knaben, der immerhin noch eine Armbrust trägt. Die idyllische Szene wird von vier – natürlich ebenfalls bewaffneten – Soldaten in Uniform bewacht. Frauen gibt es keine.

Wer nun nach dem ausgiebigen Studium der Fassade noch mehr sehen möchte, wage sich ins Innere dieser Festung. Der Eintritt ist übrigens gratis.

27. Februar 2011

Amphitheater Engehalbinsel

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Auf der Engehalbinsel gibt es verschiedene Überresten von Siedlungen aus vergangenen Zeiten. So auch ein Amphitheater aus der Spätantike.

Die Grafik stammt von einer Tafel des Archäologiepfads Engehalbinsel. Aus dem Text: „Die Mauerreste gehören zu einem Theater mit annähernd ovaler, 25 x 27 m grosser Arena am Südrand des römischen Brenodurum. Das Theater bot Platz für etwa 1500 Zuschauer.“ Das sind etwa 50% mehr Personen als heute im Stadttheater sitzen können.

„Darin [im Amphitheater] wurden Theaterstücke, Spiele und Tierheten aufgeführt. Die gallorömischen Theater standen fast immer in Beziehung mit einem Heiligtum. Auch der Eingang unseres Theaters ist auf das 200 m nördlich gelegene, grosse Heiligtum ausgerichtet.“ Die Pyramide im Hintergrund ist übrigens eine Kirche. Anlässlich ihres Baus wurde das Amphitheater überhaupt erst entdeckt.

[Hinkommen: Mit der S9 vom RBS-Bahnhof in Bern Richtung Unterzollikofen bis Tiefenau]

6. Februar 2011

Archivbäume

Filed under: Kunst — Schlagwörter: , , , , , , — rotviolett @ 20:28

Vor dem Bundesarchiv in Bern stehen diese Archivbäume. Meist sieht mensch vom Bus aus vor allem die vordere, liegende Skulptur. Wer es nicht scheut, auch einmal auszusteigen (z.B. um über die Monbijoubrücke zu spazieren), kann neben den Holzschubladen (hinten rechts im Bild) auch die Holzordner von nahem betrachten. Laut der durchaus diskret angebrachten Tafel wurden die Pappelarchive 1997/98 von Urs-P. Twellmann erschaffen und vom Bund anlässlich des 150-jährigen Bestehens des Bundesstaats gekauft.

[Hinkommen: Linie 19 Richtung Elfenau bis Aegertenstrasse]

10. Oktober 2010

bunt ist bunt

Filed under: Kunst, Natur — Schlagwörter: , , , , , , , , — rotviolett @ 15:22

Bunte Herbstblätter vor bunten Graffiti

17. August 2010

Tier im Inselspital

Filed under: Kunst — Schlagwörter: , , , , , , , , — rotviolett @ 17:17

Hier eines der seltenen Artischockentiere. Bitte nicht berühren, denn es hat die Braun-Auge-Artischockentierkrankheit!

15. August 2010

Wohnraum: Graues Haus mit Vorbau

Das Schaufenster ist zu einer Fotogalerie umfunktioniert.

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