Bern und Umgebung Blog

11. Mai 2014

Hausabbruch Guisanplatz

Filed under: Baustellen — Schlagwörter: , , , , , , , — rotviolett @ 16:18

Für einmal kein Wohnraum. Was übrig bleibt, ist gleich: Schutt und Geröll vermischt mit postapokalyptischer Faszination.

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13. April 2014

Chnöpflidrücke

Filed under: Sonstiges — Schlagwörter: , , , , , , , , — rotviolett @ 11:39

Knöpfchendrücken – eine allseits beliebte Tätigkeit, die durch die fortschreitende Verbreitung von Touchscreens zunehmend in Vergessenheit geraten wird. Trotdem finden sich vorerst in der Stadt Bern noch an vielen Stellen Tasten und Knöpfe. Drücken auf eigene Gefahr!

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8. März 2014

Frauenfarben zum Frauentag

Filed under: Sonstiges — Schlagwörter: , , , , , , , , — rotviolett @ 08:05

Auf die Gefahr hin, hier Klischees zu bedienen, gibt’s heute zum Internationalen Frauentag eine Collage aus Berner Fotos mit Farben, die manche mit Frauen assoziieren würden.

2. Februar 2014

Gymnasium Kirchenfeld: Mädchengruppe mit Knabe

Filed under: Kunst — Schlagwörter: , , , , , , , — rotviolett @ 19:55

Das Gymnasium Kirchenfeld ist von durchaus imposantem Bau. Rechts und links der Treppe, die zum Vorplatz führt, finden sich je drei Statuen. Drei sitzend, drei stehend – alle nackt. Diese wurden von Karl Geiser zwischen 1926 und 1938 geschaffen.

Unklar bleibt, warum sich auf einer Seite nur Statuen männlichen Geschlechts (soweit Statuen ein Geschlecht haben können) finden, während auf der anderen Seite die Geschlechter gemischt sind. Noch erstaunlicher ist, dass die gemischte Gruppe „Mädchengruppe“ genannt wird.

OptimistInnen dürften dahinter ein subversives Infragestellen traditioneller Geschlechternormen vermuten, PessimistInnen eher latente Frauenfeindlichkeit. Merkwürdig bleibt’s so oder so.

12. Januar 2014

Belle Époque

Nicht das Hotel.

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Aarbergerhof, von-Werdt-Passage, Kinos, Jack’s (Schweizerhof), gekachelte Werbung und das Hotel Innere Enge.

1. Dezember 2013

Katzenleitern – Teil 2

Filed under: Wohnraum — Schlagwörter: , , , , — rotviolett @ 10:38

Bei Katzen, die nach draussen dürfen, stellt sich die Frage, wie die Tiere wieder hinein kommen. Neben Haustüren bieten sich dafür auch Fenster an. Hier kommen dann Katzenleitern ins Spiel.

Da sich Fenster auf sehr unterschiedlichen Höhen befinden, wird bei Katzenleitern oft auf Eigenkonstruktionen gesetzt.

Eine Möglichkeit ist auch, die Katze über den Balkon ein- und aussteigen zu lassen.

17. November 2013

Früher und Heute: Bollwerk und Lorrainebrücke

1941: Die Rote Brücke (links von der Lorrainebrücke) kurz vor dem Abbruch. Seither fahren die Züge nicht mehr darüber, sondern über das neu gebaute Eisenbahnvidadukt. Unter der Bahnlinie auf der Roten Brücke befand sich der Fahr- und Fussweg, von dem hier nur das seitliche Gitter zu sehen ist.

Nachdem 1930 die Lorrainebrücke eröffnet wurde, mussten allerdings nur noch Bahnreisende mit der alten Brücke vorlieb nehmen. Für alle anderen war es nun deutlich angenehmer, die Aare an der Stelle zu überqueren. Ohne scheuende Pferde, ohrenbetäubenden Lärm und Käfigatmosphäre.

10. November 2013

Früher und Heute: Stadtbachstrasse 36

1934 und 2011

Historischer Hintergrund

Das Manuelgut (Stadtbachstrasse 36) ist das älteste Gebäude im Stadtbachquartier und gehört zu den
wenigen ehemaligen Landgütern, die sich auf Stadtgebiet erhalten haben.

Zur frühen, möglicherweise ins Hochmittelalter zurückreichenden Baugeschichte brachte eine vom Archäologischen Dienst Anfang 1998 durchgeführte Grabung interessante Aufschlüsse. Ein bescheidenes Rebhaus oder ein Wohnturm wurde um 1545 zum repräsentativen, spätgotischen Landsitz ausgebaut. Im Jahr 1700 erwarb Junker Franz Ludwig Manuel (1666–1721), Schwiegersohn Niklaus von Diesbachs, das stadtnahe Landgut und baute es noch im selben Jahr zur barocken Campagne um.

Im 18. Jahrhundert erhielt die Hauptfassade im  Wesentlichen die heutige Befensterung. Im 19. Jahrhundert wurden die Proportionen des Gebäudes mit einem Dachausbau erstmals nachteilig verändert. Weitere Um- und rückwärtige Anbauten folgten im 20. Jahrhundert. Sie gingen mit dem Verlust eines Grossteils der historischen Bauausstattung einher und verunstalteten das Gebäude stark. Ein Brandfall verursachte 1992 weitere grosse Schäden.

Die 1997/98 durchgeführte Gesamtrenovation konnte den Herrenstock des ehemaligen Manuelguts auf Dauer sichern. Trotz bewegter Baugeschichte, tief greifender Veränderungen und bedeutender Brandschäden sind wichtige Bestandteile des historisch gewachsenen Baukörpers erhalten geblieben. Die Fassaden und andere Wandstrukturen, alle Bodenkonstruktionen, vereinzelt auch Ausstattungsteile und dekorativ bemalte Oberflächen wurden gerettet und in die Gesamterneuerung einbezogen. (Quelle)

3. November 2013

Früher und Heute: Kreuzung Länggassstrasse – Mittelstrasse

1935: Kaffee, heute: Bio mit Bänkli

Die andere Strassenseite.

27. Oktober 2013

Marzilibad

Die beste Aussicht auf das Marzilibad gibt’s von der Monbijoubrücke aus. Rechts im Bild ist übrigens die Dampfzentrale, oben im Hintergrund das Bundeshaus.

1. Neben dem 50 Meter langen Schwimmbeckenm, dem Sprungbecken (mit 1 und 3 Meter hohen Sprungbrettern) und einem Planschbecken gibt’s auch ein NichtschwimmerInnenbecken (hier im Bild). Momentan ist allerdings nicht die mangelnde Badeaufsicht problematisch, sondern eher das mangelnde Wasser (und natürlich die falsche Saison).

2. Im Paradiesli sind Frauen unter sich. Mit seinen Mauern gleicht das Frauenabteil einem Fort, das allerdings lediglich von nahen Blicken und unmittelbarem Zugriff von Männern schützt. Von der Brücke aus sieht mensch jedoch offensichtlich genau hinein, wie das Übersichtsbild oben zeigt. Auch Becken gibt’s hier leider keins.

3. Da haben’s die Männer im Männerabteil besser. Laut www.aaremarzili.info gibt’s das Männerabteil aber gar nicht mehr, was durchaus erstaunlich ist. Jedenfalls scheinen die Herren das regelmässig anders zu sehen, wenn sich eine Spaziergängerin in die Nähe des Männer-Territoriums wagt.

4. Ob mensch gerne geschlechtergetrennt sonnenbadet oder sich lieber direkt am Weg dem anderen Geschlecht präsentiert, das Hauptargument fürs Marzili liegt jedoch auf der anderen Seite des Wegs: die Aare. Im Sommer bewegen sich ihr entlang regelmässig Völkermassen zu Fuss Richtung Schönausteg, um dann in ihr wieder zurück zum Marzili zu schwimmen/treiben. Wem das nicht ganz geheuer ist, kann auch erst einmal ganz unverbindlich durchspazieren.

[Hinkommen: In der Matte fährt zwar ab und zu ein Bus (Linie 30). Es handelt sich dabei jedoch um einen Bus, der niemals fährt. Deshalb empfiehlt es sich, vom Bahnhof aus zu Fuss an die Aare zu spazieren. Hoch (und auch runter) geht’s einfacher mit dem Marzilibähnli. Libero-Abo und GA sind gültig, andere Billets leider (noch) nicht]

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