Bern und Umgebung Blog

10. November 2013

Früher und Heute: Stadtbachstrasse 36

1934 und 2011

Historischer Hintergrund

Das Manuelgut (Stadtbachstrasse 36) ist das älteste Gebäude im Stadtbachquartier und gehört zu den
wenigen ehemaligen Landgütern, die sich auf Stadtgebiet erhalten haben.

Zur frühen, möglicherweise ins Hochmittelalter zurückreichenden Baugeschichte brachte eine vom Archäologischen Dienst Anfang 1998 durchgeführte Grabung interessante Aufschlüsse. Ein bescheidenes Rebhaus oder ein Wohnturm wurde um 1545 zum repräsentativen, spätgotischen Landsitz ausgebaut. Im Jahr 1700 erwarb Junker Franz Ludwig Manuel (1666–1721), Schwiegersohn Niklaus von Diesbachs, das stadtnahe Landgut und baute es noch im selben Jahr zur barocken Campagne um.

Im 18. Jahrhundert erhielt die Hauptfassade im  Wesentlichen die heutige Befensterung. Im 19. Jahrhundert wurden die Proportionen des Gebäudes mit einem Dachausbau erstmals nachteilig verändert. Weitere Um- und rückwärtige Anbauten folgten im 20. Jahrhundert. Sie gingen mit dem Verlust eines Grossteils der historischen Bauausstattung einher und verunstalteten das Gebäude stark. Ein Brandfall verursachte 1992 weitere grosse Schäden.

Die 1997/98 durchgeführte Gesamtrenovation konnte den Herrenstock des ehemaligen Manuelguts auf Dauer sichern. Trotz bewegter Baugeschichte, tief greifender Veränderungen und bedeutender Brandschäden sind wichtige Bestandteile des historisch gewachsenen Baukörpers erhalten geblieben. Die Fassaden und andere Wandstrukturen, alle Bodenkonstruktionen, vereinzelt auch Ausstattungsteile und dekorativ bemalte Oberflächen wurden gerettet und in die Gesamterneuerung einbezogen. (Quelle)

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3. November 2013

Früher und Heute: Kreuzung Länggassstrasse – Mittelstrasse

1935: Kaffee, heute: Bio mit Bänkli

Die andere Strassenseite.

6. Oktober 2013

Früher und Heute: Casino

Sowohl die Absperrung zur Strasse, als auch das Gitter gab es zur Zeit der Postkarte noch nicht. Das kleine, grüne Tram wirkt auch gerade zu niedlich im Vergleich zu den riesigen roten Trams, die heute über die Kirchenfeldbrücke fahren.

29. September 2013

Früher und Heute: Freiestrasse

Früher Garten – heute Baustelle. Den Take-Away-Stand in Grün rechts im Bild gab es zur Zeit der Postkarte wohl noch nicht. Dazwischen war darin einmal ein Kiosk und eine Kunstgalerie.

22. September 2013

Früher und Heute: Bühlplatz

Statt der riesigen Kreuzung gibt’s auf dem Bühlplatz nun einen Kreisel. Die Pferde sind verschwunden, dafür steht in der Mitte nun ein begrünter Bär.

15. September 2013

Früher und Heute: Muesmattstrasse

Wiederum Autos statt Kinder. Elende Autos.

5. Januar 2013

Früher und Heute: Neubrückstrasse

Das Gebäude ist das gleiche, die Pflasterstrasse und die Tramschienen sind verschwunden, dafür hat’s nun Autos und Autos und Autos. Neuerdings aber weiter oben auch Poller. Vis-a-vis ist übrigens das Bierhübeli.

22. Mai 2012

Früher und Heute: Bärenplatz und Bundeshaus

Die innovativen Veloständer von 1944 sind inzwischen leider wieder verschwunden.

18. März 2012

Früher und Heute: Muesmattstrasse 27

Diese Postkarte zeigt das 1904 gebaute kantonale Oberseminar an der Muesmattstrasse 27. Heute ist in dem Gebäude das Institut für Erziehungswissenschaft. Links daneben steht heute das Muesmatt-Schulhaus, zu dem auch der Pausenplatz im Vordergrund gehört.

15. Januar 2012

Früher und Heute: Haltestelle Inselspital

Früher Tram- heute Bushaltestelle und auch Ampeln hatte man zur Zeit der Postkarte wohl noch nicht gebraucht. Das Bettenhochhaus, auf dem heute in grüner Leuchtschrift „Insel“ steht, entstand erst ab 1958. Davor war das Inselspital erst in der Innenstadt, wo heute das Bundeshaus steht und danach in einem anderen Gebäude am heutigen Standort.

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