Bern und Umgebung Blog

27. Oktober 2013

Marzilibad

Die beste Aussicht auf das Marzilibad gibt’s von der Monbijoubrücke aus. Rechts im Bild ist übrigens die Dampfzentrale, oben im Hintergrund das Bundeshaus.

1. Neben dem 50 Meter langen Schwimmbeckenm, dem Sprungbecken (mit 1 und 3 Meter hohen Sprungbrettern) und einem Planschbecken gibt’s auch ein NichtschwimmerInnenbecken (hier im Bild). Momentan ist allerdings nicht die mangelnde Badeaufsicht problematisch, sondern eher das mangelnde Wasser (und natürlich die falsche Saison).

2. Im Paradiesli sind Frauen unter sich. Mit seinen Mauern gleicht das Frauenabteil einem Fort, das allerdings lediglich von nahen Blicken und unmittelbarem Zugriff von Männern schützt. Von der Brücke aus sieht mensch jedoch offensichtlich genau hinein, wie das Übersichtsbild oben zeigt. Auch Becken gibt’s hier leider keins.

3. Da haben’s die Männer im Männerabteil besser. Laut www.aaremarzili.info gibt’s das Männerabteil aber gar nicht mehr, was durchaus erstaunlich ist. Jedenfalls scheinen die Herren das regelmässig anders zu sehen, wenn sich eine Spaziergängerin in die Nähe des Männer-Territoriums wagt.

4. Ob mensch gerne geschlechtergetrennt sonnenbadet oder sich lieber direkt am Weg dem anderen Geschlecht präsentiert, das Hauptargument fürs Marzili liegt jedoch auf der anderen Seite des Wegs: die Aare. Im Sommer bewegen sich ihr entlang regelmässig Völkermassen zu Fuss Richtung Schönausteg, um dann in ihr wieder zurück zum Marzili zu schwimmen/treiben. Wem das nicht ganz geheuer ist, kann auch erst einmal ganz unverbindlich durchspazieren.

[Hinkommen: In der Matte fährt zwar ab und zu ein Bus (Linie 30). Es handelt sich dabei jedoch um einen Bus, der niemals fährt. Deshalb empfiehlt es sich, vom Bahnhof aus zu Fuss an die Aare zu spazieren. Hoch (und auch runter) geht’s einfacher mit dem Marzilibähnli. Libero-Abo und GA sind gültig, andere Billets leider (noch) nicht]

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31. Mai 2011

Aussicht von der Münsterplattform

Bei jedem Wetter lohnenswert ist der Ausblick von der Münsterplattform aus. Wenn’s stürmt, kann’s durch die relativ exponierte Lage allerdings etwas ungemütlich werden. Während Rechts das Bundeshaus zu sehen ist (nicht abgebildet, aber wer kennt es nicht), hat mensch auf der linken Seite quasi Einblick in die Hinterhöfe der Patriziats (und des Gemeinderats).

Dazwischen ist – wie so oft in Bern – die Aare zu sehen. Rechts führt die Kirchenfeldbrücke ins  Kirchenfeldquartier, von dem von der Münsterplattform aus allerdings vor allem Bäume zu sehen sind. Die Spitze, die zwischen ihnen hervorragt, gehört zum Historischen Museum. Im Hintergrund der Gurten.
Das graue Etwas in der Aare ist die Schleuse mit Bär. Dahinter bilden sich je nach Wasserstand kleinere oder grössere Kiesinselchen. Die Hausdächer, die links und rechts in den Ecken zu sehen sind, gehören zum Matte-Quartier, das regelmässig überschwemmt wird.

[Hinkommen: Linie 12 Richtung Zentrum Paul Klee bis Rathaus und dann statt zum Rathaus, in die entgegengesetzte Richtung]

8. August 2010

Wohnraum: Vom Stewi aus das Bundeshaus sehen

Filed under: Wohnraum — Schlagwörter: , , , , , , , — rotviolett @ 12:16

Und auf der anderen Seite die Autos vorbeirasen hören.

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